Stark bleiben - Stark bleiben - Ein Ausstieg ist ein Gewinn

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Stark bleiben - Ein Ausstieg ist ein Gewinn

Ein Konsumproblem oder eine Abhängigkeit schafft Leiden – auch im Alter. Eine Abhängigkeitserkrankung – sei es durch Alkohol oder Medikamente - ist kein Zeichen von Schwäche oder Versagen. Es gibt immer einen Weg, der hinausführt: Sich daraus zu befreien, bedeutet in jedem Lebensabschnitt einen großen Gewinn an Lebensqualität.

Haben Sie das Gefühl, dass bei Ihnen ein riskanter Konsum vorliegt oder vermuten Sie eine Abhängigkeitserkrankung? Dann holen Sie sich Hilfe von einer Expertin/einem Experten aus den Bereichen der Suchthilfe oder bei einer Ärztin/bei einem Arzt.

Im Austausch mit Beratungsstellen für Alkohol- oder andere Suchtprobleme, Ärztinnen oder Ärzten erhalten Sie Unterstützung, finden individuell angepasste Behandlungswege und lernen wie zukünftig Rückfälle vermieden werden können. Alternativ kann Ihnen etwa ein stationärer Aufenthalt, ambulante Hilfestellungen oder Selbsthilfegruppen eine angemessene Unterstützung bieten.

Insbesondere für ältere Menschen bestehen gute Chancen, im Anschluss an eine Behandlung bzw. Therapie wieder ein normales strukturiertes und suchtmittelfreies STARKES Leben zu führen.

Es lohnt sich für Sie, diesen Schritt zu gehen, egal in welchem Alter.

Studien zeigen, dass bei älteren Menschen die Wahrscheinlichkeit, eine Therapie erfolgreich abzuschließen, höher ist. Für eine Behandlung ist es nie zu spät. Sie kann kostbare Lebensjahre und Lebensqualität schenken.

 

Gut zu wissen

Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte tragen eine besondere Verantwortung, Patientinnen und Patienten über unerwünschte Wirkungen aufzuklären und vor Missbrauch und Abhängigkeit zu schützen. Sie sind dazu verpflichtet, bei längerer oder auffälliger Einnahme von Benzodiazepinen, Schmerzmitteln oder anderen kritischen Mitteln die Patientin oder den Patienten auf das Risiko einer Abhängigkeit anzusprechen.

Zusätzliche Informationen:

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