Stark bleiben - Medikamententest

Aktueller Inhalt:

Medikamententest

Die Frage, ob ein die Gesundheit eher schädigender als fördernder Gebrauch psychoaktiver Medikamenten besteht, ist nicht einfach zu beantworten.

Wenn Sie Zweifel an der Wirkung und/oder der Menge der von Ihnen eingenommenen Arzneimittel haben, suchen Sie das Gespräch mit der Hausärztin bzw. dem Hausarzt oder einer anderen fachkundigen Person. In jedem Fall kann der längerfristige Gebrauch besagter Medikamente zu bestimmten Gewohnheiten führen.

Wenn Sie eine der folgenden Fragen mit "JA" beantworten, kann das zumindest ein Hinweis auf ein Medikamentenproblem sein:

Beunruhigt Sie die Vorstellung, mehrere Tage bzw. Wochen auf "Ihr" Medikament verzichten zu müssen?
Haben Sie sich zur Sicherheit einen Vorrat dieses Medikaments angelegt?
Haben Sie über die Zeit der Einnahme hinweg die Dosis gesteigert, da die Wirkung des Medikaments nachließ und die ursprünglichen Beschwerden trotz Einnahme des Medikaments wiederkamen?

Verbergen Sie vor anderen, dass Sie dieses Medikament einnehmen bzw. wie häufig und in welcher Dosis Sie dieses Medikament einnehmen?

Selbsttests zum Herunterladen

Stellen Sie mit Hilfe eines kurzen Tests oder Fragebogens selbst fest, ob Sie ein Problem mit Medikamenten haben.
Wir empfehlen Ihnen hier bewährte Materialien, mit deren Hilfe Sie Ihre Medikamenteneinnahme kritisch hinterfragen können.
Diese Selbsttests ersetzen nicht das Gespräch mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer Suchtberatungsstelle. Sie zeigen lediglich auf, wo möglicherweise ein Problem besteht und eine entsprechende fachliche Rücksprache anzuraten ist.

Überprüfen Sie Ihren allgemeinen Gebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

11 Aussagen über mögliche Gewohnheiten und Schwierigkeiten bei der Einnahme von Medikamenten, die zum Beispiel die Stimmung verändern und den Schlaf fördern. Welche Aussagen treffen auf Sie zu, und was bedeutet das? Finden Sie es heraus.
Interner Link zum Foto KFM
"Kurzfragebogen für Medikamentengebrauch" - PDF zum Herunterladen
Quelle: Watzl, H., Rist, F., Höcker,W. & Miehle, K. (1991) in: DHS: Gemeinsam mehr erreichen! Frauen - Medikamente - Selbsthilfe, 2013, S.71

Testen Sie Ihre Motivation beim langfristigen Gebrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Die 12 Fragen des sogenannten „Lippstädter Benzo-Check“ dienen zur Orientierung, ob und wie ausgeprägt mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln aus der Benzodiazepin-Familie bereits bei Ihnen aufgetreten sind.
Externer Link zur Internetseite Medikamente und Sucht
"Lippstädter Benzo-Check" - PDF zum Herunterladen

(c) Dr. med Rüdiger Holzbach, LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt - Abteilung Suchtmedizin

Dieser Fragebogen ist ein Motivationsinstrument. Sie erhalten durch den ermittelten Zahlenwert eine Rückmeldung darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass die Beschwerden, unter denen Sie leiden, durch die Langzeiteinnahme der Medikamente ausgelöst sein können. Dieser Zahlenwert wird ermittelt aus der unterschiedlich starken Ausprägung von Veränderungen, die in Zusammenhang mit der Langzeitaufnahme von Benzodiazepinen oder Z-drugs auftreten können.

Weitere Literatur

  • Medikamenteneinnahme: Risiken vermeiden - Medikamente  mit Abhängigkeitsrisiko: 4-K-Regel für den Umgang (DHS/BARMER GEK 2013) Flyer zum Ausdrucken
  • Informative Internetseite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zum Thema Medikamente: "Gemeinsam achtgeben - gemeinsame Lösungen finden": www.medikamente-und-sucht.de

Zusätzliche Informationen:

Suche:

Wie stark ist Ihr Wissen?

Das Quiz rund um Gesundheit, Alkohol und Medikamente

Frau, die nach oben blickt

Zum Quiz

nach oben